WoW-Boss galt als nicht solobar - Spieler beweist das Gegenteil

Ein WoW-Spieler hat Fraktillus als aktuellen Raidboss komplett solo besiegt und dafür beinahe 7 Stunden nahezu bewegungslos im Kampf gestanden.
Der Fraktillus-Solo-Kill von Spieler Venn sorgt für Aufsehen in der WoW-Community: Sechster von acht aktuellen Raidbossen der Manaforge, Normal-Difficulty, 6,5 Stunden Kampfzeit, minimale Bewegung und eine ungewöhnlich kreative Nutzung von Items und Positionierung.
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Fraktillus Solo-Kill: Spieler steht stundenlang still und holt World First gegen aktuellen Raidboss
Der Fraktillus-Solo-Kill sorgt gerade für ordentlich Gesprächsstoff in der WoW-Community: Content-Creator Venn hat als erster Spieler den sechsten von acht aktuellen Raidbossen der Manaforge auf Normal-Difficulty komplett alleine besiegt - und das unter extrem bescheuerten Bedingungen. Der Kampf dauerte 6,5 Stunden, in denen sich der Spieler praktisch keinen Meter bewegen durfte.
Kreative Lösung gegen eigentlich unmöglichen Boss
Fraktillus gilt eigentlich als nicht solo-bar, da sich im Kampf Eiswände stapeln und der Boss einmal in den Enrage geht. Venn entdeckte jedoch eine exakt positionierte Stelle in der Arena, an der keine Eiswände erscheinen.
Der Haken:
Von dort aus kann der Boss nicht direkt angegriffen werden, und der Spieler muss die Position den gesamten Fight über halten. Der Schaden kam ausschließlich über zwei Schmuckstücke:
Beide Items verursachen Schaden, auch wenn kein direkter Sichtkontakt zum Ziel besteht. Selbst damit hätte der Kampf über neun Stunden gedauert, weshalb Venn den Kill zusätzlich beschleunigte.
Gallywix-Item verkürzt den Kampf auf "nur" 6,5 Stunden
Den entscheidenden Boost lieferte aber Gallywix' eiserner Daumen. Um die nötigen vollen Stapel zu bekommen, musste Venn zu Beginn des Fights kurz in den eigentlichen Kampfbereich, einige der Eiswände aktivieren und gleichzeitig außerhalb der Reichweite des Tankbuster-Angriffs bleiben.
Alleine diese Startphase kostete über 50 Versuche und rund zwei Minuten Kampfzeit, der mit Abstand schwierigste Teil des gesamten Runs.
Venn blieb an exakt dieser einen Stelle stehen, heilte sich durchgehend selbst als Brewmaster-Mönch und ließ die drei Auto-Damage-Effekte die komplette Arbeit erledigen. Ergebnis: ein 6,5-Stunden-Fight ohne echte Bewegung.
Exploit oder einfach kreative Mechanik-Nutzung?
Technisch lässt sich das Vorgehen wohl als Exploit einordnen. Venn meldete die Methode sogar selbstständig bei Blizzard. Da der Trick im normalen Spiel keinerlei praktischen Nutzen hat, ist kein Schaden entstanden. Solche Workarounds sind bei Solo-Kills nicht unüblich, und sobald sie reguläres Gameplay beeinflussen, werden sie in der Regel schnell gepatcht. Das vollständige Kill-Video existiert ebenfalls und läuft trotz Beschleunigung über zwei Stunden.
Quelle: Buffed


