WoW: Zum Ende von The War Within gibt es einen neuen World-First-Kill

WoW: Zum Ende von The War Within gibt es einen neuen World-First-Kill

Ein Todesritter-Spieler in WoW: The War Within zeigt, wie man einen aktuellen Raidboss in Manaschmiede Omega solo besiegen kann - und das ohne Zeitläufer-Charaktere o.Ä.

Während Spieler im Legion-Remix von World of Warcraft alle möglichen Solo-Rekorde brechen, gibt es auch einen World-First-Solo-Rekord in der normalen Retail-Version von WoW. In The War Within hat ein Spieler es geschafft, einen Schlachtzugsboss aus dem aktuellen Raid (Manaschmiede Omega) im Alleingang auf die Bretter zu schicken.

Todesritter-Spieler Venn brauchte für Seelenbinderin Naazindhri keine Raid-Gruppe, sondern hat den Raidboss im Alleingang besiegt. Aber wie geht das eigentlich mit den ganzen Tank-Mechaniken, den Adds usw.? Das folgende Video zeigt, dass Venns Todesritter für diesen Kampf zu Speedy Gonzales werden musste.

World First Seelenbinderin Naazindhri

Um in WoW einen Raidboss des aktuellen Raid-Tiers zu besiegen, reicht selbst im normalen Schlachtzugsmodus kein hohes Itemlevel aus. Denn selbst wenn man genug Selbstheilung und viel DpS hat, sorgen die Bossmechaniken dafür, dass die Bosskämpfe solo unmachbar werden. Manche Bosse verfallen nach einigen Minuten in einen Enrage oder belegen euch stapelweise mit immer stärker werdenden Schwächungseffekten.

Auch Seelenbinderin Naazindhri in Manaschmiede Omega besitzt eine Mechanik, die das Solo-Tanken auf Dauer unmöglich macht: Mystische Peitsche. Die magische Attacke richtet über fünf Sekunden eine Menge Schaden an, erhöht den erlittenen Schaden durch die Attacke um 40 % und erhöht außerdem den erlittenen körperlichen Schaden des Ziels jedes Mal um 15 %.

Doch wie Venn bei seinem Solo-Kill zeigt, gibt es einen Trick, wie man diesen sogenannten Tank-Buster umgeht. Und zwar, indem man weit genug wegläuft. Das ist allerdings leichter gesagt als getan, denn um die Mystische Peitsche zu umgehen, muss man sich 50 Meter von Naazindhri entfernen. Vor allem Todesritter sind nicht bekannt dafür, schnell von A nach B zu kommen. Im ersten Versuch probierte es Venn mit dem agilen Mönch-Tank, der Braumeister hatte jedoch Probleme, mit den Adds in diesem Bosskampf klarzukommen. Also musste doch der Todesritter her. So hat es Venn trotzdem geschafft:

Um aus dem Meta-Edelstein alles herauszuholen, sockelte Venn für die Solo-Herausforderung alle Farben der algarischen Edelsteine, um zusammen mit den anderen aufgelisteten Fähigkeiten kurzzeitig auf insgesamt +450 % Bewegungsgeschwindigkeit zu kommen. Mit Blick auf den Boss-Timer konnte sein Blut-Todesritter schnell 50 Meter zurücklegen, bevor Mystische Peitsche ihn traf.

Das war aber nur ein Teil der Boss-Herausforderung, da nebenbei dauerhaft Adds spawnten. Teilweise war das aber sogar eine Hilfe, wie ihr im Video oben sehen könnt. Mit dieser Speedboost-Taktik konnte Venn Seelenbinderin Naazindhri in 45 Minuten niederringen. Das war verglichen mit anderen Solo-Herausforderungen ein echter Speedrun. Zum Vergleich: Für den Solo-Kill über Rygelon benötigte Venn fünf Stunden, für Ky'veza benötigte er alleine sogar sechs Stunden! Hättet ihr gedacht, dass man aktuelle Raidbosse solo erledigen kann?

Quelle: Buffed