WoW: Recrafting-Bug behoben, Blizzard um Schadensbegrenzung bemüht

Die WoW-Entwickler haben einen Bug behoben, der beim Recraften von Ausrüstung zum Verlust von Wappen führen konnte. Aktuell ist noch unklar, ob betroffene Spieler die Wappen zurückbekommen.
Kurz nach dem Start der ersten Saison von WoW: Midnight sorgte ein schwerwiegender Bug innerhalb der Community für Unruhe: Immer wieder berichteten Spieler, dass beim Recraften eines Ausrüstungsgegenstandes das Item auf die ursprüngliche Gegenstandsstufe zurückgesetzt, aber die investierten Wappen sowie weitere Verbrauchsgüter und Gold trotzdem verbraucht wurden.
Recrafting-Bug in WoW: Alle Wappen futsch?
Man erhielt also dasselbe Item zurück, verlor aber die ausgegebenen Materialien. Der Bug trat offenbar vor allem bei Waffen auf, passierte aber komplett zufällig und ohne spezifisches Muster. Aus diesem Grund dauerte es auch eine Weile, bis die Entwickler den Fehler beheben konnten. Der Bug sei schwer zu reproduzieren gewesen, heißt es in einem Bluepost.
Mittlerweile hat das WoW-Team aber einen Hotfix veröffentlicht, sodass der Recrafting-Prozess in Midnight jetzt wieder wie vorgesehen funktionieren sollte. Unklar ist derweil allerdings noch, ob betroffene Spieler ihre verlorenen Wappen zurückerhalten:
"Wir arbeiten jetzt daran herauszufinden, was wir tun können, wenn überhaupt, um die betroffenen Spieler zu identifizieren und irgendeine Form der Wiederherstellung zu ermöglichen. Wir haben keine Antworten auf diese Frage, sind aber hoffnungsvoll."
Zunächst hatte es noch geheißen, dass die Entwickler vermutlich keine Möglichkeit hätten, die verlorenen Wappen wiederherzustellen. Jetzt ist man aber immerhin hoffnungsvoll. Vielleicht gibt es also bald doch noch gute Nachrichten für alle Spieler, die von dem Bug betroffen waren - immerhin ist die Menge der verlorenen Wappen nicht zu unterschätzen und gerade bei Morgenlichtwappen der Mythen wirklich ärgerlich.
Quelle: Buffed


