WoW is back: Die Zuschauerzahlen des ersten Race to World First von Midnight

WoW is back: Die Zuschauerzahlen des ersten Race to World First von Midnight

Auch im ersten Race to World First von WoW: Midnight hat das Raid-Event wieder eine Menge Zuschauer vor die Bildschirme gelockt. Wir schauen auf die Twitch-Zuschauerzahlen des WoW-Events.

Bis in die Nacht klebten Fans des Race-to-World-First-Events an ihren Monitoren. Denn die Gilden Liquid und Echo lieferten sich erneut ein sehr knappes Rennen darum, wer die Raidbosse im mythischen Schwierigkeitsgrad als Erstes auf die Bretter schickte. Nach etwas Vorlauf in der vorherigen Raid-ID kam es in "Marsch auf Quel'Danas" zum erhofft spannenden Finale.

Mit Erstaunen mussten die Gilden feststellen, dass Endboss L'ura (Anbruch der Mitternacht) eine geheime 4. Phase besitzt. Das sorgte gegen Ende des Events für ein Hin und Her. EU-Gilde Echo hatte mit zwei knappen Pulls um 00:00 Uhr den Sieg zum Greifen nahe, während US-Gilde Liquid ebenfalls mit dem nächsten Pull das Rennen für sich entscheiden konnte. Dieses spannende Race to World First zog erneut hunderttausende Zuschauer auf der Livestreaming-Seite Twitch.tv an.

Race to World First erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit

Das Race to World First hat sich seit der Erweiterung Battle for Azeroth (2018) als festes Live-Event auf Twitch etabliert. Die Top-Gilden des Blizzard-MMOs engagieren Caster, mieten sogar Locations an oder livestreamen wie Team Liquid das gesamte Event aus ihren Esports-Studios. Während der vergangenen Events waren die Livestreams mit den meisten Zuschauerzahlen Echo_Esports, Maximum, Gingi, Team Liquid und Method. Vor allem diese Twitch-Kanäle - aber auch viele weitere kleinere Twitch-Channel - machten World of Warcraft auf Twitch (wieder) populär.

In der Erweiterung Shadowlands schauten am Ende des Schlachtzugs "Mausoleum der Ersten" in der Spitze rund 253.000 Zuschauer gleichzeitig zu. Am Ende der Dragonflight-Erweiterung waren es 388.000 Zuschauer und in der vorherigen Erweiterung The War Within waren im finalen Raid (Manaschmiede Omega) in der Spitze ebenfalls über 300.000 Zuschauer live dabei.

Obwohl das Finale bei Midnight-Endboss L'ura bis Mitternacht andauerte und EU-Gilde Echo bis kurz vor 03:00 Uhr nachts versuchte, den Boss niederzuringen, waren wieder hunderttausende Zuschauer live dabei.

Als am Montag das Rennen in die heiße Phase ging und der World-First-Kill augenscheinlich nahe war, schauten über 339.000 Zuschauer auf Twitch die Top-Streams der WoW-Streamer. Später am Tag mussten die Gilden feststellen, dass der Endboss eine geheime zusätzliche Phase in petto hatte. Das machte das erste Race to World First von WoW: Midnight umso spannender. So einen Peak erreichte WoW auf Twitch zuletzt, als die deutsche Twitch-Streamer-Gilde Sauercrowd ihren MC-Run livestreamte.

Selbst gegen 00:00 Uhr europäischer Zeit und bis knapp vor 03:00 Uhr, bis Echo die letzten Versuche unternahm, waren in der Nacht vom 6. auf den 7. April 2026 auf Twitch in der Kategorie World of Warcraft immer noch über 100.000 Zuschauer live dabei.

Das Race to World First erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Im Vergleich zu vorherigen Erweiterungen litten die Zuschauerzahlen dieses besonderen Race to World First allerdings ein wenig unter der Raid-Struktur von Midnight.

Zu Beginn des Raid-Tiers waren nicht alle Schlachtzüge direkt geöffnet und der 1-Boss-Raid (Traumriss) sowie die Leerenspitze waren vergleichsweise im Rekordtempo gesäubert, der Gewinner des gesamten Rennens wurde jedoch erst im darauffolgenden Raid "Marsch auf Quel'Danas" ermittelt, der eine Woche später öffnete. Aufgrund dessen kam es bei dem Event zwischenzeitlich zu einer Art Pause, in der sich für Zuschauer kaum Relevantes abspielte.

Während einer WoW-Erweiterung schauen erfahrungsgemäß im finalen Schlachtzug des Addons am meisten Zuschauer zu. Man darf gespannt sein, ob die kommenden Schlachtzüge auch so wie im ersten Raid-Tier von WoW: Midnight aufgeteilt werden oder die Top-Gilden von Blizzards MMO sich wieder in einem großen Raid um die Boss-Kills prügeln.

Trotz des großen Interesses ist das Race to World First von WoW ein inoffizielles Community-Event. Zwar bewirbt Blizzard das Community-Event und hat während der Boss-Versuche immer ein besonderes Auge auf die World-First-Gilden, echte Regeln oder eine Art Turnier-Server gibt es jedoch nicht. Wer den Endboss des aktuellen Raid-Tiers im höchsten Schwierigkeitsgrad (Mythisch) besiegt, verewigt sich in der Ruhmeshalle von World of Warcraft. Etwas anders sieht es beim chinesischen WoW-Betreiber aus. NetEase schüttet an chinesische Gilden im Falle des World-First-Titels rund 200.000 Dollar an die Gewinner-Gilde aus, aber auch für Top-5-Platzierungen gibt es Geld.

Quelle: Buffed