WoW: Blizzard haut beim Endboss die Nerf-Keule raus – bis zu 80 Prozent

WoW: Blizzard haut beim Endboss die Nerf-Keule raus – bis zu 80 Prozent

Blizzard zieht bei Ula’tek die Nerf-Keule: Bis zu 80 Prozent weniger Schaden sollen den Endboss in WoW Midnight Season 2 endlich bezwingbarer machen.

WoW Midnight Season 2 läuft inzwischen schon eine ganze Weile, doch längst nicht jede Gilde hat ihren Haken hinter den aktuellen Schlachtzug gesetzt. Gerade am Endboss Ula’tek beißen sich offenbar noch einige Gruppen die Zähne aus.

Und langsam drängt die Zeit. WoW Forever steht schon vor der Tür, Patch 11.1.5 kommt auch bald und bis dahin wollen viele Spieler den aktuellen Raid natürlich noch abschließen. Blizzard hilft jetzt kräftig nach – und holt dafür nicht das kleine Nerfmesser, sondern direkt die ziemlich große Keule aus dem Schrank.

Ula’tek bekommt gleich eine ganze Reihe Nerfs

Vor allem auf heroisch und mythisch wird der Kampf gegen Ula’tek an zahlreichen Stellen deutlich entschärft. Dabei geht es nicht nur um etwas weniger Schaden hier und da. Blizzard reduziert Lebenspunkte, verkürzt Effekte und nimmt einigen Mechaniken ordentlich den Schrecken.

Besonders heftig fällt der Nerf bei Schutz des Wächters aus. Der Schaden wird direkt um 80 Prozent reduziert. Aber auch in der dritten Phase wird ordentlich geschraubt. Unter anderem verlieren mehrere Gegner 20 Prozent ihrer Lebenspunkte und Beute umkreisen verursacht 30 Prozent weniger Schaden am Schlachtzug.

Das sollte sich vor allem bei Gruppen bemerkbar machen, die den Kampf grundsätzlich beherrschen, bislang aber an einzelnen Schadensspitzen oder einer etwas zu langen dritten Phase gescheitert sind. Weniger Lebenspunkte bei den Adds bedeuten schließlich nicht nur weniger Stress für die Schadensausteiler, sondern sorgen indirekt auch dafür, dass Heiler und Tanks etwas mehr Luft bekommen. Zusammen mit den zahlreichen Schadensnerfs dürfte der Kampf dadurch an gleich mehreren Stellen spürbar verzeihender werden.

Wer bislang kurz vor dem Kill festhing, dürfte damit also deutlich bessere Karten haben. Die vollständigen Änderungen sehen folgendermaßen aus:

Dungeons und Schlachtzüge

  • Der Giftige Abgrund
    • Ula’tek
      • Allgemein
        • Der Schaden von Spektralschlingen wurde auf den Schwierigkeitsgraden Heroisch und Mythisch um 20 % verringert.
      • Phase 2
        • Der Schaden von Schutz des Wächters wurde um 80 % verringert.
        • Die Anzahl der Einschlagsorte von Virulente Spucke wurde verringert.
        • Der periodische Schaden von Greifende Fangzähne wurde auf den Schwierigkeitsgraden Heroisch und Mythisch um 30 % verringert.
        • Die Dauer von Seuchenader wurde auf den Schwierigkeitsgraden Heroisch und Mythisch auf 4 Sekunden verringert (vorher 6 Sekunden).
      • Phase 3
        • Die Gesundheit von Seuchenschuppenkreischern wurde auf den Schwierigkeitsgraden Heroisch und Mythisch um 20 % verringert.
        • Die Gesundheit von Seuchenschuppengelegen wurde auf den Schwierigkeitsgraden Heroisch und Mythisch um 20 % verringert.
        • Die Gesundheit von Slithering Clutch wurde auf dem Schwierigkeitsgrad Mythisch um 20 % verringert.
        • Der Schlachtzugsschaden von Beute umkreisen wurde auf den Schwierigkeitsgraden Heroisch und Mythisch um 30 % verringert.
        • Die Abfangrate von Schlangenbiss wurde angepasst, sodass unabhängig von der Schlachtzugsgröße höchstens 3 Spieler zum Soaken benötigt werden.
        • Der Schaden von Toxische Verbrennung wurde auf dem Schwierigkeitsgrad Mythisch um 30 % verringert.
        • Die Anzahl der Wellen, die während Ätzende Wellen von einem Schwanz ausgehen, wurde auf dem Schwierigkeitsgrad Mythisch auf 3 verringert (vorher 7).

Damit dürfte Ula’tek für viele Gruppen ein gutes Stück angenehmer werden. Gerade die Kombination aus weniger Schaden, schwächeren Adds und entschärften Mechaniken sollte dafür sorgen, dass einige Gilden ihren bislang fehlenden Kill noch rechtzeitig vor Forever nachholen können. Und angesichts der Größe der Nerfs wäre es durchaus überraschend, wenn die Zahl der erfolgreichen Kills in den kommenden Tagen nicht deutlich nach oben geht.

Quelle: Buffed

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