WoW 2.0: Rückkehr zum Lichkönig & mehr Raids - wie Mike Ybarra WoW retten wollte

WoW 2.0: Rückkehr zum Lichkönig & mehr Raids - wie Mike Ybarra WoW retten wollte

Mehr Raids, Rückkehr des Lichkönigs und alte Tugenden. Mike Ybarra teilt auf Social Media, wie er als Blizzard-Präsident World of Warcraft umkrempeln wollte.

Mit einer Reihe an Tweets hat Ex-Blizzard-Präsident in der WoW-Community für viel Gesprächsstoff gesorgt. Auslöser war der desaströse Zustand, in dem Patch 12.0.5 von Midnight live ging. Doch Ybarra holt noch weiter aus. Laut ihm braucht Blizzards Online-Rollenspiel schon lange einen Neustart. WoW müsse laut Ybarra zu vielen Grundtugenden zurückkehren, die das Spiel über die Jahre ausgemacht haben.

Für ihn stand schon vor mehreren Jahren ein WoW 2 im Raum. Darüber sprach er sogar mit WoWs Game Director Ion Hazzikostas. Seine Gründe dafür nennt er in weiteren Social-Media-Posts.

Was fehlt WoW, Herr Ybarra?

Ex-Blizzard-Präsident Mike Ybarra schoss sich mal wieder auf die Qualität der WoW-Patches ein und erntete dafür nicht nur Zustimmung, sondern auch viel Kritik. Immerhin wurden unter seiner Führung die meisten QA-Mitarbeiter entlassen und von ihm denunziert. Wer das anspricht, den bezeichnet Ybarra als "Clueless". Auf die Frage, wie man WoW ernsthaft verbessern könnte, hatte Ybarra einige Ideen.

WoW solle laut Ybarra inhaltlich wieder zu Konflikt, Kampf und Risk & Reward zurückkehren. Während seiner Zeit bei Blizzard (2021 bis 2024) schlug er sogar vor, die Geschichte des Lichkönigs wieder aufzugreifen. Denn "es muss immer einen Lichkönig geben". Hinter der Rolle bzw. der Story von WoWs Lichkönig solle noch viel mehr Potenzial gesteckt haben, so Ybarra.

Diese Vorschläge, samt WoW 2, soll er an Game Director Ion Hazzikostas herangetragen haben. Öffentlich kamen diese Vorschläge bisher aber nie zur Sprache, da sich Ybarra im Klaren war, "dass Präsidenten keine Spielinhalte bestimmen sollten". "Bei Blizzard ist der Präsident nur eine von vielen Feedback-Quellen, welche die Entwickler wahlweise komplett ignorieren können", so Ybarra.

Am Ende entscheidet der Game Director über die Ausrichtung des Spiels. WoWs Game Director Ion Hazzikostas soll Ybarras Vorschläge laut eigener Aussage nicht ignoriert haben. Nach einiger Abwägung wurden Ybarras Vorschläge aber letztendlich doch nicht umgesetzt. Gleichzeitig gesteht sich Ybarra ein, dass seine Vorschläge für Blizzards MMO womöglich auch ein völliger Fehltritt gewesen wären.

Statt unzähliger Reskins für WoW 1 müsse laut Ybarra eigentlich ein WoW 2 her. Dafür habe man laut des Ex-Blizzard-Präsidenten jedoch nicht mehr die richtigen Entwickler im Team und verwies auf Blizzard-Urgesteine wie Jeff Kaplan. Der Zug scheint laut ihm aber seit rund zehn Jahren abgefahren zu sein.

Ybarras erste Amtshandlung wäre, sich wieder mehr auf Schlachtzüge und dadurch auf seine Kern-Spielerschaft zu fokussieren, statt immer mehr Inhalte für die "Casual Audience" bereitzustellen. Damit zielt Mike Ybarra sicherlich auf Features wie die Tiefen ein, die mit der vorherigen Erweiterung The War Within ins Spiel kamen. Was haltet ihr von den Aussagen des Ex-Blizzard-Präsidenten?

Quelle: Buffed