WoW: Steve Danuser äußert sich zum Thema Storytelling in Shadowlands

WoW: Steve Danuser äußert sich zum Thema Storytelling in Shadowlands (1)

Steve Danuser, der Narrative Lead von World of Warcraft, spricht über den neuen Erzählstil in Patch 9.1 und Blizzards Pläne für das zukünftige Storytelling in WoW.

World of Warcraft hat in letzten Jahren viele Höhen und Tiefen erlebt. Den Erfolg einer Erweiterung machen nicht nur das Gameplay, die Grafik und allerlei im besten Fall spaßige und motivierende Features aus, sondern auch die Story und wie diese präsentiert wird. Was die Geschichte von WoW angeht, haben die Entwickler von Anfang an viel herumexperimentiert und verschiedene Erzählstile ausprobiert. Da sind etwa die klassischen Questtexte, Mini-Events, Cutscenes, animierte Kurzfilme und aufwändige Cinematic-Videos, die Blizzard bei besonderen Anlässen aus dem Hut zaubert.

Wenn wir auf die lange Geschichte von WoW zurückblicken, dann mussten die Spieler häufig nicht nur die Quests, sondern auch nahezu alle Dungeons und Schlachtzüge meistern, um die Geschichte vollumfänglich erleben zu können. Wer also mehr über die aktuellen Ereignisse in WoW erfahren will, der muss Dungeons und Raids betreten oder externe Quellen nach neuen Infos durchstöbern. Doch was ist mit Spielern, die sich für die Story interessieren, aber nur ungern Instanzen besuchen?

Dungeon- und Raidzwang für Story-Liebhaber

Dieses Problem sprach vor kurzem der WoW-Spieler Skoll Shorties auf Twitter an. Er möchte gerne das große Finale der Shadowlands-Story in der freien Welt und nicht in einer Raid-Instanz erleben. Nicht jeder schafft es immer bis zum Endboss, und auch der LFR bietet für einige Spieler, wie es scheint, keine befriedigende Lösung. Steve Danuser, der Narrative Lead von WoW, bedankte sich bei Skoll für das Feedback und erklärte, dass die Entwickler derzeit viel ausprobieren und dabei auch versuchen, die Hauptstory außerhalb der Raid-Instanzen zu erzählen.

Zum Thema Story und LFR: Der zeitliche Ablauf der Pakt-Kampagne der Venthyr passte zum Beispiel nicht zu den Öffnungsterminen der LFR-Flügel. Die Geschichte ergab an einigen Stellen ohne den entsprechenden Kontext keinen Sinn. Dieses Storytelling-Chaos sorge bei einigen Spielern dann für viel Verwirrung.

Der Epilog von Korthia

Auch zum letzten Story-Kapitel von Korthia gab es auf Twitter Fragen. Dabei ging es auch darum, dass jede noch so kleine Geschichte in Shadowlands mehr Fragen aufwirft als sie beantwortet. Darauf antwortete Danuser folgendes:

Das Entwicklerteam von WoW hat der Community am Ende der Korthia-Kampagne also mehr Story bieten wollen, die alle Spieler gemeinsam erleben können. Die Idee klingt gut, dennoch: Warum implementieren die Entwickler in der zweiten Raidwoche nicht einfach ein Objekt, das die Spieler anklicken können, um die finale Cutscene aus dem Schlachtzug zu sehen. Das beste Beispiel für solch ein Story-Objekt ist der goldene Brunnen in Dalaran, der am Ende von Wrath of the Lich King für alle Spieler verfügbar gemacht wurde. So konnten auch Helden das große Finale von WotLK erleben, die nie einen Fuß in die Eiskronzitadelle gesetzt haben.

Quelle: Buffed

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