WoW Midnight: Großes Story-Finale - Sonnenbrunnen, Xal'atath und ein Neuanfang

Das große Finale der aktuellen WoW-Raidkampagne ist da und bringt einige große Überraschungen mit sich. Vor allem für die Elfen von Azeroth steht jetzt ein echter Neuanfang an.
Xal'atath ist verschwunden und der Sonnenbrunnen liegt erst einmal brach. Nachdem L'ura im großen Finale der Raid-Kampagne von WoW: Midnight besiegt wurde, ist die einst mächtige Quelle im Herzen von Quel'Danas versiegt und Silbermond steht plötzlich ohne jegliche Magie da.
Statt strahlenden Lichts bleibt nur ein unheimlicher Nachhall zurück, der die Blutelfenmetropole in eine düstere Stimmung hüllt.
Für die Elfen in World of Warcraft ist das ein entscheidender Moment, denn nun müssen ihre Anführer klären, wie es mit dem Sonnenbrunnen und dem Schicksal ihres Volkes weitergeht.
Vorsicht Spoiler!

Spoiler! Spoiler! Spoiler!
Rückblick auf die Ereignisse
An dieser Stelle ein kurzer Blick zurück: Der verdorbene Naaru L'ura hatte den Sonnenbrunnen in eine Quelle der Leere verwandelt. Xal'atath nutzte diese Gelegenheit aus und machte den Brunnen zu einer Art Portal, durch das sie ihre Verschlingende Schar tief in die Tiefen von Azeroth verlegte.
Erst als die Vorbotin schließlich vertrieben wurde, brach die Magie des Brunnens komplett zusammen. Übrig blieb nur ein dunkler, leerer Rest, ein Schatten seiner einstigen Macht. Licht und Leere sind verschwunden, zurückbleibt nur ein düster schimmerndes, schattenhaftes Wasser.

Von der einst mächtigen Magie des Sonnenbrunnens sind am Ende nur noch Asche und Schatten geblieben.
Krise bei den Blutelfen
Für die Blutelfen von Quel'Thalas reißt der Fall des Sonnenbrunnens natürlich alte Wunden auf. Der Sonnenbrunnen war nie einfach nur irgendeine magische Quelle, sondern das Herz ihrer gesamten Kultur. Entsprechend groß ist jetzt der Druck auf Lor'themar, Liadrin und Co., schnell eine Lösung aus dem Hut zu zaubern.
Also versammelt sich in Silbermond alles, was Rang und Namen hat, um zu beraten, wie es weitergeht. Und dabei bleibt es nicht nur bei ernsten Gesprächen, sondern es kommt auch zu einigen überraschenden Bündnissen.
Neue Allianzen
So legen die Magister Rommath und Umbric ihre Differenzen bei, was den Leerenelfen erstmals einen offiziellen Platz innerhalb der Stadt verschafft. Ein Schritt, der vor einiger Zeit noch undenkbar gewesen wäre. Gleichzeitig schließen Vereesa Windläufer und Aethas Sonnenhäscher Frieden zwischen dem Silberbund und den Sonnenhäschern.

Vereesa Windläufer schmiedet mit Aethas Sonnenhäscher ein neues Bündnis.
Aus zwei Fraktionen, die sich lange Zeit feindlich gegenüberstanden, entsteht ein neues Bündnis, das sich für zukünftige Bedrohungen gegenseitige Unterstützung zusichert. Ganz verschwunden sind die alten Konflikte zwar nicht, doch für den Moment entscheiden sich alle Beteiligten bewusst dafür, ihre Differenzen ruhen zu lassen.
Die Wiedergeburt des Brunnens
Der wohl wichtigste Moment spielt sich schließlich direkt am Brunnen ab. Vertreter verschiedener Elfenvölker versammeln sich an den Ufern und bringen symbolträchtige Opfergaben mit, um die Quelle zu reinigen und neu zu erschaffen.
Die Nachtgeborenen steuern eine Frucht des Arkan'dor bei, die Hochelfen bringen Anasterians Krone, die Leerenelfen einen Kristall der Leere und die Nachtelfen Wasser aus ihren Mondbrunnen. Jede dieser Gaben steht für eine andere magische Tradition und kosmische Verbindung.
Gemeinsam formen diese Opfergaben einen neuen Brunnen, der sich deutlich von seinem Vorgänger unterscheidet. Statt sich einer einzigen Macht zu verschreiben, steht er nun für ein Gleichgewicht zwischen Licht, Leere und weiteren kosmischen Kräften.
Genau dieses Gleichgewicht ist der entscheidende Unterschied, denn in der Vergangenheit geriet der Brunnen immer wieder aus der Balance, sobald eine Macht dominierte. Die neue Quelle soll genau das verhindern und damit langfristig stabiler und widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse sein. Gleichzeitig wird sie zu einer gemeinsamen magischen Grundlage für alle Elfen auf Azeroth.

Der Brunnen wird neu erschaffen und vereint jetzt die Kräfte aller kosmischen Mächte in sich.
Coole Belohnungen
Auch spielerisch lohnt sich der Abschluss der Kampagne. Wenn ihr die Story zu Ende bringt, schnappt ihr euch den Erfolg Der Krieg von Licht und Schatten, dazu ein Drachenfalken-Mount Peridotdrachenfalke und zwei coole Deko-Items für eure Sammlung: Stolzstatue der Weltenwanderer und Ruhmesstatue der Weltenwanderer.

Ausblick auf die Zukunft
Ein Blick nach vorn zeigt außerdem, dass die Geschichte noch lange nicht vorbei ist. Liadrin und Arator sprechen von einer mysteriösen Stimme, die die Matriarchin beim Gebet gehört hat und die womöglich mit der Weltenseele zusammenhängt. Gleichzeitig gehen Rommath und Umbric davon aus, dass Xal'atath den Sonnenbrunnen nur als Durchgang genutzt hat, um ihre Armee an einen anderen Ort zu verlegen. Sollte das stimmen, wäre ihr Plan trotz Niederlage am Ende doch aufgegangen.
Auch Anduin rückt wieder stärker ins Rampenlicht. Er spürt erneut eine Verbindung zum Licht, zweifelt aber weiterhin an sich selbst und seiner Rolle. Velen macht zudem klar, dass seine Visionen alles andere als festgeschrieben sind und viele mögliche Zukunftsverläufe offenbleiben. Damit hält sich Blizzard bewusst alle Türen offen und schafft Raum für unterschiedlichste Storyentwicklungen in der Zukunft von World of Warcraft.
Quelle: Buffed


