WoW: Mehr Frust als Spaß beim Housing - Community macht sich Luft

WoW: Mehr Frust als Spaß beim Housing - Community macht sich Luft

In der Community von WoW kocht der Frust-Kessel langsam über, denn immer mehr Fans wird klar, dass schöneres Housing nur etwas für die reichsten Turbo-Farmer ist.

Housing in WoW - das ist die Erfüllung eines Traums, den manche Fans seit 20 Jahren hatten. Doch jetzt, wo das MMO uns endlich alle unser virtuelles Eigenheim gestalten lässt, trifft die Realität auf die Träume. Und das ist für viele Spieler schmerzhaft.

Denn während es schier endlos viele unterschiedliche Dekor-Gegenstände gibt, mit denen wir unser individuelles Zuhause in Azeroth gestalten können, gibt es mehrere, gewaltige Haken, mit denen viele Spieler nicht gerechnet hatten. In einem Reddit-Thread kocht die Wut jetzt über, was aber auch die entscheidenden Kritikpunkte am aktuellen Housing einfängt.

Housing Decor Vendor Prices Are Absurd and It's Killing My Interest In Housing
by u/JollySieg in wow

Was stört Spieler am Housing in WoW Midnight?

  • Die exorbitanten Preise: Zu viele Housing-Dekor-Items verschlingen ein echtes Vermögen. Aktuell bringen die Leerenlichtmergel Housing-Afficionados auf die Palme. 750 davon für eine kleine Dessertplatte aus Immersang oder ein Vergoldetes himmelblaues Wandtuch. Sogar 2500 für einen Prächtigen Lichtholztisch! Während klar ist, dass Spieler sich das Ganze alles farmen können, bringt uns das aber zum nächsten Kritikpunkt ...

Hohe Preise für Housing-Dekor

  • Jedes Exemplar kostet: Während andere MMORPGs gerne mal die primären Kosten auf eine Vorlage, ein Crafting-Rezept verlegen, bittet WoW für jedes weitere Stück zur Kasse. Wer also zum Beispiel einige Fenster mit Vorhängen versehen will oder diverse Stühle braucht, darf sich auf massives Farmen einstellen. Und wer sich dann mal verzählt hat, darf noch quer um die Welt reisen.

Wer in GW2 Housing-Items will, kauft einmal die Vorlagen und craftet sie dann direkt in der Heimstatt - quasi vor Ort auf der Baustelle, kein ständiges Weltenbummeln nötig.

Wer in GW2 Housing-Items will, kauft einmal die Vorlagen und craftet sie dann direkt in der Heimstatt - quasi vor Ort auf der Baustelle, kein ständiges Weltenbummeln nötig.

  • Kauf von Dekor unpraktisch: Als Retter Azeroths einmal kurz nach Zandalor zurückschauen, um sich besondere Statuen zu kaufen, ist ganz charmant. Aber immer wieder zurückreisen müssen, weil man sich verzählt hat oder einfach eine neue Idee hat? Das können viele Spieler in Zeiten von Auktionshaus nicht verstehen. Warum gibt es dafür nicht einen NPC in der Nachbarschaft?

Das sind nur die drei größten Probleme, doch einige WoW-Fans betonen, dass sie ihre Lust am Housing verloren haben - das Interesse ist direkt wieder tot. Und das kann nicht Sinn der Sache sein: Blizzard schraubt die Preise natürlich so hoch, damit Spieler viel Zeit in WoW verbringen müssen. Aber wer gar keine Lust mehr hat, der zeigt, dass der Plan nicht aufgeht.

Während manch einer sogar sagt, dass einfach nur das erste Dekor-Item so viel kosten sollte wie bisher und Kopien danach 1 Gold kosten dürfen, gibt es auch einen Alternativvorschlag: Einfach bei allen Dekor-Items, die man erwerben kann, die Kosten um eine Dezimalstelle verschieben. 75 Leerenlichtmergel für einen Dessertteller klingt gar nicht mehr so absurd, findet ihr auch?

Quelle: Buffed