WoW ist kaum wiederzuerkennen – das erwartet euch in Forever

WoW ist kaum wiederzuerkennen – das erwartet euch in Forever

Blizzard veröffentlichte vor Kurzem einen neuen Blog-Post, in dem sie die ganzen neuen Inhalte aus WoW: Forever auflisten.

Nur noch wenige Stunden trennen uns vom Release von World of Warcraft: Forever. Der soll schließlich bereits am 5. November um 00:00 Uhr deutscher Zeit stattfinden und um uns die Wartezeit auf den Launch ein wenig zu versüßen, hat Blizzard vor Kurzem einen brandneuen Blog-Post veröffentlicht, in dem sie darauf eingehen, was in WoW: Forever überhaupt alles neu dazugekommen ist.

Wie wir alle wissen, basiert Forever auf der Classic-Version des Spiels. Viele Inhalte sind also bereits bekannt, die Entwickler haben das MMO aber auch randvoll mit neuen Dingen gepackt. Direkt nach dem Einloggen darf man sich etwa erst einmal aussuchen, ob man eine „erweiterte“ Benutzeroberfläche benutzen will oder bei der vertrauten Classic-Version bleibt.

WoW: Forever – ein brandneues Interface

Das erweiterte Interface aktiviert verschiedene Quality-of-Life-Verbesserungen, die dem Spiel über die Jahre hinzugefügt wurden. Wie Blizzard schreibt, dürft ihr euch damit auf folgendes freuen:

  • Markierungen für Quests: Markierungen für Questknotenpunkte und -ziele helfen euch, euren Weg zu finden.
  • Einheitliche Tasche: Euer Inventar wird vollständig in einem Fenster angezeigt, anstatt alle Taschen einzeln öffnen zu müssen.
  • Transmogrifikation: Behaltet euren bevorzugten Look während eures Abenteuers.
  • Bewegung und Layout: Beginnt mit voreingestellten Tastenbelegungen für Seitwärtsbewegungen und einem zentralisierten Bildschirm-Layout.
  • Charaktermodelle: Beginnt euer Abenteuer mit HD-Charaktermodellen.

Wer sich hingegen für das Classic-Interface entscheidet, sieht die alten SD-Charaktermodelle, erhält das Classic-Interface und der ganze Schnickschnack wie Transmog und Markierungen für Quests bleiben ausgeschaltet. Alle Optionen lassen sich in den Einstellungen jedoch separat anpassen. Es ist also auch möglich, Questmarkierungen zu erhalten und trotzdem mit SD-Modellen herumzulaufen.

Ansonsten gibt es im Spiel jetzt auch einen richtigen Schadensmeter sowie einen Abklingzeitmanager. Ersterer zeigt euch verursachte Heilung und ausgeteilten Schaden an, mit dem Abklingzeitmanager könnt ihr euch die Cooldowns eurer Fähigkeiten anzeigen lassen. Beide Elemente könnt ihr im brandneuen Edit-Mode nach euren Wünschen bearbeiten.

Und nicht zu vergessen: Ihr könnt World of Warcraft: Forever auch komplett mit dem Gamepad spielen. Über Addons war es zwar bereits seit Langem möglich, Azeroth mit Controller zu erkunden, WoW: Forever fügt die Funktion jetzt jedoch nativ ein.

WoW: Forever – neue Inhalte in der Level-Phase

Genau wie zu Classic dürft ihr in Forever maximal auf Stufe 60 leveln. Das geschieht größtenteils in den bekannten Gebieten, welche jedoch mit neuen Quests, neuen Arealen und vor allem neuen Dungeons ausgestattet wurden. Für die Stufen 13 bis 60 hat Blizzard etwa neun neue Dungeons für fünf Spieler eingeführt, die allesamt neue Gegner und neue Quests beinhalten.

Auch gibt es ein paar nagelneue Zonen, welche bisher unerforschte Geschichten aus der Classic-Zeit von World of Warcraft erzählen.

WoW: Forever – neues Volk, neues Gameplay

In den Dungeons könnt ihr eure Klasse dann richtig zur Schau stellen. Hier hat Blizzard wohl die größten Änderungen vorgenommen, da jede einzelne Spezialisierung gravierende Änderungen bekommen hat. Hier gibt es neue Talente, überarbeitete Fähigkeiten und viele andere Dinge, sodass sich jede Klasse richtig frisch anfühlt.

Dabei hilft auch, dass es brandneue Klassenkombinationen wie den Untoten Paladin oder den Orc Magier gibt. Wer etwas komplett Neues haben möchte, kann auch zu dem brandneuen Volk der Himmelsgeborenen greifen, die sich sowohl der Allianz als auch der Horde anschließen können.

WoW: Forever – mehr Level auch nach Maximalstufe

Wie es bei einem MMO nun einmal so ist, hat man irgendwann die maximale Stufe erreicht. In WoW: Forever hört das Leveln hier jedoch nicht auf. Mit dem neuen Vermächtnissystem könnt ihr Herausforderungen abschließen und dadurch Vermächtnispunkte, Boni für eure Charaktere und kosmetische Belohnungen freischalten.

Jeder Charakter kann Punkte für Berufe, Abenteuer und „Einfallsreichtum“ ausgeben. Die geben euch jeweils mächtige Boni für die einzelnen Bereiche, wodurch ihr unter anderem eure Alt-Charaktere schneller auf die maximale Stufe bringt. Das System erinnert also ein wenig an die Meisterschaften aus Guild Wars 2.

Zur Veröffentlichung kann jeder Charakter übrigens bis zu 16 Vermächtnispunkte ausgeben.

WoW: Forever – mehr Gemeinsamkeit durch Lager

In WoW: Forever wird vor allem die Community großgeschrieben und zu diesem Zweck hat Blizzard das neue Lager-System eingeführt. Ihr könnt fast überall in der offenen Welt ein Lager mitsamt Lagerfeuer errichten, euch in aller Ruhe hinsetzen und dadurch von verschiedenen Buffs profitieren.

Andere Spieler können sich eurem Lager anschließen, wodurch sie ebenfalls Buffs erhalten. Das Ganze soll dafür sorgen, dass man sich beim Leveln wieder mehr mit seinen Mitspielern unterhält – oder einfach ein stärkeres Gefühl von Community erhält.

WoW: Forever – keine Server

Die wohl spannendste Änderung von WoW: Forever ist jedoch, dass das MMO keine traditionellen Server verwendet. Stattdessen sucht ihr euch zu Beginn einen Realm-Typ aus. Hier stehen euch Normal, PvP, Rollenspiel-PvP und Rollenspiel zur Auswahl. Habt ihr euch ein Regelwerk ausgesucht, spielt ihr gemeinsam mit allen anderen Spielern, die sich für den gleichen Realm-Typ entschieden haben.

In den Einstellungen könnt ihr obendrauf eure präferierte Sprache auswählen, sodass ihr etwa größtenteils nur Spieler seht, die am liebsten Deutsch sprechen. Insgesamt soll das System verhindern, dass Server irgendwann einfach aussterben.

WoW: Forever – und das ist erst der Anfang.

Ansonsten gibt es in WoW: Forever auch noch eine Vielzahl an brandneuen Items, neue Städte und viele, viele weitere Dinge, welche die Entwickler bisher geheim halten. In Forever spielt die Erkundung nämlich eine ziemlich große Rolle und zu diesem Zweck soll das MMO auch kontinuierlich mit neuen Inhalten versorgt werden.

Wie die Entwickler erklärten, peilen sie alle vier Monate einen neuen Patch an, sodass Spieler genug Zeit haben, zur Ruhe zu kommen, sich aber auch immer auf neue Dinge freuen können.

Quelle: Buffed

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