WoW: BDGG im Interview zum RWF, Venthyr-Druiden & den besten Bossen seit langem

WoW: BDGG im Interview zum RWF, Venthyr-Druiden & den besten Bosse seit langem (1)

Die Top-Gilde BDGG, die das World First Race in WoW auf dem vierten Platz abschloss, hat in einem Interview ihre Meinung zum Rennen und dem Sanktum der Herrschaft verraten. Unter anderem, warum Eulen die stärkste Klasse waren und die Ein-Tank-Taktik beim Wächter schon früh geplant wurde.

Das World First Rennen im Sanktum der Herrschaft ist Geschichte und ging als eines der spannendsten und knappsten in die Geschichte ein. Die US-Gilde BDGG (Big Dumb Golden Guardien) erreichte dabei den vierten Platz und konnte somit zum dritten Mal in Folge ihre Platzierung in einem RWF verbessern. Jetzt ließen sie im Rahmen eines Interviews mit wowhead ihre Erfahrungen im Sanktum Revue passieren und sprechen unter anderem darüber, weshalb der Leidensschmied einer der besten Bosse aller Zeiten ist und wieso Gleichgewicht-Druiden die derzeit beste Spielweise für den aktuellen Raid darstellen.

Wir haben die wichtigsten Punkte des Interviews für euch zusammengefasst:

 
  • Die ersten sechs Bosse im Sanktum hatten ein sehr spannendes Design und eine gut ansteigende Schwierigkeitskurve. Die Entwickler haben in den Augen von BDGG einen sehr guten Job diesbezüglich gemacht. Besonders der Leidensschmied und der Schicksalsschreiber stachen hervor. Sie sind mit keinem früheren Boss vergleichbar.
  • Leider waren aber mindestens drei Bosse (Wächter der Uralten, Schicksalsschreiber und Kel'thuzad) zu schwach getuned und daher keine besonders große Herausforderung.
  • Der Leidensschmied bleibt vielen als bester Boss seit sehr langer Zeit in Erinnerung. Vor allem, weil er ein extrem harter Boss war, dessen Versuche nicht jedes Mal mehr als zehn Minuten dauerten. Kel'Thuzad hingegen als einer der schwächsten vorletzten Bosse seit langem.
  • Wobei der Schwierigkeitsgrad beim Schicksalsschreiber massiv schwankte, je nachdem, wie die Ringe gedreht werden mussten und wie viel schnelle Koordination das benötigte.

Der Leidensschmied bleibt den meisten Spielern in guter Erinnerung. 

  • Gleichgewicht-Druiden profitieren enorm davon, dass ihr Anstachelndes Gebrüll im Sanktum so wertvoll ist - besonders bei den zwei schwersten Bossen. Einige Mechaniken sind ohne Erhöhung der Bewegungsgeschwindigkeit kaum zu schaffen.
  • Zudem war der Schaden der Venthyr-Eulen extrem hoch und die Art und Weise, wie sie ihren Schaden auf die Gegner bringen, nahezu perfekt für den Sylvanas-Kampf geeignet.
  • Sie besitzen einerseits sehr guten Flächenschaden gegen die vielen Pfeile in Phase 1, als auch gegen die Adds in Phase 2. Gleichzeitig haben sie den derzeit besten Single-Target-Burst im gesamten Spiel, den sie mit gutem Timing gleich mehrfach in Phase 3 auf den Boss bringen können oder dank dem sich kritische Phasen (wie eine zweite Runde explodierender Sphähren in P2 überspringen lassen. Außerdem sind sie recht zäh und können bei Bedarf auch einiges an Heilung in kritischen Phasen verteilen.

Der Kampf gegen Sylvanas ist vielen Spielern einfach zu lang. 

  • Allerdings sei der Gleichgewicht-Druide als Venthyr schwer zu spielen und bedarf viel Übung. Das geht damit einher, dass sie bei falscher oder schlechter Spielweise ihr Potenzial nicht ausschöpfen können.
  • Die Stärke der Verstärker-Schamanen hat BDGG hingegen überrascht. Dabei war weniger relevant, wie viel Schaden der Enhancer macht, sondern eher, für wie viel Bonusschaden das Totem des Windzorns bei Kriegern und Dämonenjägern sorgte. Und da diese Klassen ohnehin stark und zahlreich vertreten waren, wechselte BDGG kurz nach dem Start des Raids ebenfalls einen Verstärker ein.
  • Der Gilde gefiel es sehr, dass es für viele der Bosse im Sanktum zahlreiche, unterschiedliche Strategien gab, die allesamt funktionierten. Einige wurden zwar gefixt (beispielsweise das Verhindern der Tank-Adds bei Kel'Thuzad durch das Gespinst aus verzerrten Schicksalen), aber noch heute finden Gilden neue Wege, um die Bosse zu töten.
  • Auch das Solo-Tanken vom Wächter der Uralten, mit denen sich BDGG einen Vorteil verschaffte, ist mittlerweile per Hotfix unmöglich gemacht worden.
  • Diese Strategie arbeiteten sie übrigens bereits auf dem Test-Server aus. Sloot (Tank der Gilde) war sich sicher, dass es funktionieren würde, solange mindestens drei Segen des Schutzes bereitständen. Dank der Stärke der Heilig-Paladine war das aber kein Hindernis.
  • Auf dem Test-Server gingen sie noch davon aus, dass der Wächter ein harter DpS-Check sein wird und optimierten bereits im Vorhinein viel.
  • Die Entscheidung, im Gegensatz zu allen anderen Top-Gilden nur mit fünf Heilern beim Wächter anzutreten, war aber aus der Not geboren. BDGG hatte ihre sechsten Heiler kurz vor dem Progress verloren.

Quelle: Buffed

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