WoW Dragonflight: Kein Ninja-Looting - neue Regeln für Gruppenbeute erklärt
Als Blizzard kürzlich verkündet hat, in WoW: Dragonflight für Raids zur Gruppen-Beute zurückzukehren, war der Aufschrei groß. Zu viel Schabernack kann mit dem Feature angestellt werden, das im Vergleich zu Personal Loot für viele frustrierende Situationen sorgen kann. Diese Sorgen sind jedoch unbegründet. Die Entwickler haben mehrere Änderungen am Bedarf-vor-Gier-System vorgenommen, die die Beuteverteilung fairer gestaltet.
Die Rückkehr zur Gruppenbeute in WoW: Dragonflight hat einige Diskussionen ausgelöst. Statt Personal Loot gehen die Entwickler in der kommenden Erweiterung wieder zum klassischen Bedarf-vor-Gier-System samt Würfel-Fenster über. Die Sorge um Ninja-Looter oder ähnliche Störenfriede ist jedoch unbegründet. WoW-Entwickler Scariizard erklärt im offiziellen WoW-Forum, welche Änderungen man am Bedarf-vor-Gier-System vorgenommen hat.
Mehrere intelligente Anpassungen sorgen dafür, dass Spieler nur auf die Items würfeln dürfen, die sie auch tragen können. Unter anderem wird sogar der Main-Spec- und Off-Spec des Spielers berücksichtigt und es wird nicht möglich sein, dasselbe Item mehrfach zu bekommen (wenn es doppelt droppt z.B.)
Durch diese Änderungen wird Gruppenbeute in WoW: Dragonflight fair
- In der Vergangenheit hat das Bedarf-vor-Gier-System nur erkannt, ob ihr ein Item anlegen könnt oder ob es zu eurer Rüstungsklasse passt. Das ändert sich in WoW: Dragonflight.
- Ein Spieler kann nicht auf etwas würfeln, was er nicht anziehen kann. Es wird so etwa nicht möglich sein, dass ein Krieger auf ein Stoff-Item würfelt.
- Beim Würfeln wird der Main-Spec bevorzugt, dann der Off-Spec, dann erst hat Gier Priorität. Ein Vergelter-Paladin kann einem Schutz-Paladin nie ein Schild wegwürfeln, andersherum können Spieler über Gier dem Vergelter nicht den Schild wegwürfeln, wenn er Bedarf wählt. Das bedeutet auch, dass ihr für einen Boss unbesorgt euren Spec wechseln könnt (der Paladin wechselt z.B. auf Heilig) und euch nicht darum sorgen müsst, ein bestimmtes Item nicht zu bekommen, weil euer Raid für einen Bosskampf einen zusätzlichen Heiler benötigt.
- Spieler können nicht dasselbe Item zweimal erhalten. Wenn beispielsweise zwei Schulterstücke droppen und ihr eines davon gewinnt, zählt euer Wurf für das zweite Paar Schulterstücke automatisch nicht mehr.
- Spieler können nicht auf ein Item würfeln, wenn sie exakt dasselbe Item mit demselben Itemlevel bereits tragen. Droppt dasselbe Item jedoch mit zusätzlichen tertiären Werten, darf der Spieler darauf würfeln, weil es ein Upgrade für ihn ist.
- Nachdem ein Item verwürfelt wurde, kann es immer noch mit allen Spielern gehandelt werden, die an dem Bosskill beteiligt waren, bzw. keinen Loot-Lockout für diese ID haben. Alle Restriktionen für das Handeln von Items - wie man es von Personal Loot kennt - sind aufgehoben. Wer einen Boss bereits in dieser ID auf dem aktuellen Schwierigkeitsgrad besiegt hat, erhält kein Würfel-Fenster und Beute kann nicht mit ihm gehandelt werden.
Das Bedarf-vor-Gier-System, wie wir es vor der Einführung des Personal Loots kannten, hat nichts mehr mit der Beutevergabe zu tun, wie sie in Saison 1 von WoW: Dragonflight implementiert sein wird. Mehrere intelligente Systeme sorgen dafür, dass Loot fair verteilt wird und Ninjalooting-Aktionen fast komplett eingedämmt werden.
Quelle: Buffed



