WoW: Unsterblicher Tank führt 2v2-Arena ad absurdum

WoW: Unsterblicher Tank führt 2v2-Arena ad absurdum

Nachdem Blizzard monatelang nichts gegen den unsterblichen Krieger-Build in WoW: Midnight unternahm, spielte sich WoW-Youtuber Rextroy ohne großes Arenawissen mit einem Freund einfach auf ein Arena-MMR von 2700 hoch.

In WoW: Midnight hat WoW-YouTuber Rextroy das gewertete PvP mal wieder ad absurdum geführt. Im April dieses Jahres zeigte er, wie die neuen Änderungen für Tank-Krieger dazu führten, dass er mit seinem Schutz-Krieger in der Arena unsterblich wird und alle Gegner besiegt. Das ist erstaunlich, denn vor allem auf hohen Arenawertungen sind Tanks eigentlich kaum nützlich. Wie absurd das Ganze ist, verdeutlichte er damals mit einem 1v2-Video.

In Erwartung, dass Blizzard seinen unsterblichen Krieger-Build mit einem späteren Patch balancen würde, wartete Rextroy ab. Nachdem monatelang nichts passierte, entschloss er sich jetzt, noch einen draufzusetzen. Er schnappte sich einen Schurken-Freund, um in der 2v2-Arena als Tank die höchste Arenawertung zu erreichen.

Als Tank auf die höchste Arenawertung

Talente wie Kräfte Sammeln und PvP-Talente wie Den Widrigkeiten trotzen machen den Schutz-Krieger in der Arena von WoW: Midnight unsterblich. Das scheint die Entwickler von Blizzards MMO scheinbar nicht zu stören.

Denn immerhin ist niemand so verrückt und tut sich 30-minütige Arena-Matches an, die meist im Unentschieden enden, weil Gegner einfach vor Rextroys Krieger weglaufen können. Mit seinem Schurken-Kollegen sieht die Sache aber schon anders aus.

Rextroys 1v2-Abenteuer beendete er auf einer respektablen 1600er-Wertung. Er hätte weiterspielen können, aber trotz der Dämpfung-Mechanik können Gegner seinen Krieger einfach bis zum Ablauf der maximalen Spielzeit kiten, wodurch das Match im Unentschieden endet.

Heiler-Combos, die nicht weglaufen, besiegt Rextroy dank 100 % verringerter Heilung hingegen ohne Probleme. Damit sein DpS bis zum Ende reicht und Gegner nicht weglaufen können, hat er sich einen Schurken-Freund dazugeholt, mit dem er in kürzester Zeit eine sehr hohe Wertung erreichte.

Die Taktik ist simpel: Rextroys unsterblicher Krieger bearbeitet die Gegner, während sein Schurken-Partner in Verstohlenheit bleibt. Dank 2x Verschwinden und Nachtelfen-Volksfähigkeit ist das kein Problem. Wenn Dämpfung 100 % erreicht, kommt der Schurke dazu und erledigt den Rest.

Wie Rextroy im Video zeigt, erspielte sich sein Team in kürzester Zeit bereits ein MMR, das an die 2.700 kratzt. Beim Tippen dieser Zeilen kommt man damit in die Top 10 der 2v2-Arena (Europa). Und weder Rextroy noch sein Schurken-Partner sind waschechte PvP-Profis. Mit seinem weiterhin kaputten Tank-Build hat es der WoW-Youtuber erneut geschafft, das PvP in Blizzards MMO ad absurdum zu führen.

Dabei ist die einstimmige Meinung der PvP-Community, dass Tanks keine hohen Wertungen in der Arena erreichen können. Ob Blizzard dieses Mal reagiert?

Warum holt er sich dann nicht Rang 1 im 2 vs. 2?

Ab einer gewissen Matchmaking-Wertung sind die Queue-Zeiten für ein 2v2-Arena-Match sehr lang. Bis eine Partie startet, wartet man locker 10 Minuten. Und dann trifft man meist auf die gleichen Gegner, die kaum Wertungspunkte gewähren. Das liegt daran, dass sich kaum Spieler auf diesem hohen MMR anmelden.

Hochgewertete Spieler gehen sich auf diesem MMR buchstäblich aus dem Weg. Wenn sie sehen, dass ein hochrangiges Duo anmeldet, spielen sie einfach nicht. In die Top 20 zu kommen, erfordert also entweder unfassbar viel Geduld oder Absprachen mit anderen Teams. Es nimmt also zu viel Zeit in Anspruch und lohnt sich nicht wirklich. Denn die Wertung für begehrte PvP-Ausrüstung und Titel hat man bereits vorher erreicht.

Quelle: Buffed

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