WoW Classic: Warum haben mittlere Realms eigentlich eine Warteschlange?

WoW Classic: Warum haben mittlere Realms eigentlich eine Warteschlange?

Wer seit der vergangenen Nacht versucht hat einige Stunden in WoW Classic zu verbringen, der wird höchstwahrscheinlich bemerkt haben, dass aktuell beinahe jeder Realm dieser klassischen Spielversion über eine ziemlich lange Warteschlange verfügt. Während solche Wartezeiten bei vollen Servern oder Realms mit einer hohen Bevölkerungsdichte zu erwarten sind, so wundern sich aktuell aber einige Personen darüber, warum selbst Server der mittleren Kategorie eine lange Warteschlange besitzen. Schließlich sollte es auf einem mittleren Server noch immer Platz für weitere Spieler und somit keinen Grund für den Start einer nervigen Warteschlange geben.

Um die Frage nach diesen Schlangen zu beantworten und die wartenden Spieler mit einigen Hintergrundinformationen zu der Funktionsweise der Warteschlange in WoW Classic zu versorgen, hat sich Game Director Ion Watcher Hazzikostas heute Abend netterweise in den offiziellen Battle.Net Foren zu Wort gemeldet. Dort erklärte dieser Entwickler erst einmal, dass die Einteilungen Hoch, Mittel und Niedrig der einzelnen Server alle dynamisch berechnet werden und immer auf den Realms mit der größten Bevölkerungsmenge basieren. Auch wenn dieses System unter normalen Umständen gut funktioniert, so sorgt die extreme Überbevölkerung von Servern wie beispielsweise Herod oder auch Faerlina derzeit leider dafür, dass es einige Probleme mit diesen Einteilungen gibt. Ein Server mit Warteschlangen von 4000 bis 5000 Spielern könnte als Mittel angezeigt werden, weil Problemrealms wie beispielsweise Herod oder auch Faerlina so extrem voll sind und von dem Spiel als Maßstab herangezogen werden.

Zusätzlich zu dieser interessanten Erklärung veröffentlichte Ion Watcher Hazzikostas auch noch einen zweiten Bluepost zu der oft von Spielern kritisierten Anzahl der bereitgestellten Server. Laut dem Game Director entschieden die Entwickler sich für eine erst einmal geringere Menge an Realms, weil sie die langfristige Gesundheit von WoW Classic im Blick hatten. Neue Server nachzureichen ist mit der richtigen Vorbereitungen relativ schnell gemacht, weshalb die Verantwortlichen seit dem Launch von WoW Classic auch schon mehr als 20 weitere Realms gestartet haben. Bestehende Server zu entfernen und Spieler zu Charaktertransfers zu zwingen ist im Gegensatz dazu wesentlich aufwendiger und wirkt sich sehr negativ auf bereits auf einem Realm etablierte Helden, Gilden und Gemeinschaften aus. Um das Entfernen von Realms zu vermeiden, entschieden die Verantwortlichen sich für eine etwas konservative Vorgehensweise, weniger Server und eine Erwartungshaltung, die auf einer Vielzahl von nur kurzzeitig in WoW Classic vorbeischauenden Spielern (Touristen) basierte.

The way realm population display currently works once the servers are live is that High, Medium, and Low are determined dynamically, in terms relative to the most crowded realms. So a realm with pretty rough queues (say 4k-5k) might end up showing as Medium because you aren’t Faerlina, Herod, etc.

This is how it’s worked for a long time, but the unprecedented size of the queues on the handful of outlier realms is skewing the algorithm. The team’s first priority is stability and getting new servers online as needed, but beyond that, we’ll look into changing this logic to be more intuitive (i.e. showing “Full” when a server has a queue, for starters). I know, this is technically not #nochanges, but then again neither are 20k people waiting to log into the same realm…

I understand the frustration: Anticipating and planning around jumping back into this world we’ve all missed, only to be stuck in a long queue, is not the experience we want anyone to have.

But from the start of planning for this launch, we’ve tried to prioritize the long-term health of our realm communities, recognizing that if we undershot the mark in terms of launch servers, we could move quickly to add additional realms in the opening hours. But if we went out with too many servers, weeks or months down the line we’d have a much tougher problem to solve. While we have tools like free character transfers available as a long-term solution to underpopulated realms, everything about that process would be tremendously disruptive to realm communities, and so it’s something we want to avoid as much as possible.

Thus, we took the path of launching with few enough realms to still thrive in the event that our most conservative estimates ended up proving accurate, while having enough servers ready to activate at a moment’s notice if needed. And clearly they were, and are, needed.

We’ve released over 20 new realms worldwide so far since launch, and we’ll be up around the clock continuing to do so until everyone who wants to experience Classic is able to. But even still, as we bring new realms online in a given region, we wait for them to fill before opening new ones, because we want to make sure that each and every realm has a healthy population in the long term.

Quelle: JustBlizzard

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